ABG

1. GEWÄHRLEISTUNG NACH DEM FERNABSATZGESETZ

Laut Fernabsatzgesetz (BGBl. I Nr. 185/1999; seit 1.6.2000 in Kraft) gewährt Ihnen der Gesetzgeber als Konsument ein Rücktrittsrecht.
Die Rücktrittsfrist für im Fernabsatz geschlossene Verträge oder einer im Fernabsatz abgegebenen Vertragserklärung beträgt sieben Werktage, wobei der Samstag nicht als Werktag zählt. Sie beginnt mit dem Tag der Empfangnahme der Ware durch den Verbraucher. Zur Wahrung des Gewährleistungsrechtes muss der Rücktritt ausdrücklich erfolgen. Es genügt nicht das bloße Zurücksenden der Ware. Es ist aber ausreichend, wenn die Rücktrittserklärung ohne Angaben von Gründen innerhalb der 7-tägigen Frist in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) abgesendet wird.
Diese Rücktrittsregelung gilt nur, wenn Sie den Kauf bzw. die Bestellung als Endverbraucher vorgenommen haben und gilt nicht für Wiederverkäufer / Händler.

Das Rücktrittsgesuch bzw. die Rücksendung hat zu erfolgen an:

Britta Rudolf, Lindenhofweg 22, A-8043 Graz, Österreich

Bitte unterrichten Sie uns vor einer Rückgabe schriftlich oder telefonisch darüber. Nur unbenutzte und schadenfreie Artikel können zurückgegeben werden. Bei Rücktritt hat der Käufer die Ware zurückzustellen und ev. geleistete Zahlungen werden grundsätzlich rückerstattet. Wir behalten uns jedoch ein angemessenes Entgelt bei Benützung und daraus erstandener Wertminderung ein. Die Portokosten für die Rücksendung sind vom Konsument zu tragen, bei Verlust der Sendung auf dem Postweg haftet der Konsument. Unsere gelieferte Ware bleibt bis zur völligen Bezahlung unser Eigentum und darf zwischenzeitlich nicht veräußert werden. Alle angegebenen Preise sind in EURO und inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Diese wird auf unserer Rechnung ausgewiesen.

2. GELTUNG DES FERNABSATZGESETZES

Das Fernabsatzgesetz gilt für alle Verträge, die unter ausschließlicher Verwendung eines oder mehrerer Fernkommunikationsmittel geschlossen werden (beispielsweise alle öffentlichen Dienste des Internets, Telefon, Teleshopping und alle Arten von Drucksachen).
Das bedeutet, dass ein persönlicher Kontakt von Angesicht zu Angesicht vor Vertragsschluss die Geltung des Fernabsatzgesetzes ausschließt. Ebenfalls ausgeschlossen hat der Gesetzgeber jegliche Art von Versteigerungen (§ 5b KSchG) sowie Waren oder Dienstleistungen, deren Preis von der Entwicklung der Sätze auf den Finanzmärkten, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat, abhängt (§ 5f KSchG) - wie etwa Goldmünzen.